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Schulden

Was ist so schlimm an Schulden?

Auf den ersten Blick nichts, aber nur, so lange man alle Kredite bedienen kann, das heißt, die Kreditraten pünktlich zurückgezahlt werden. Aber wie auch bei einer Privatperson geht das nur gut, so lange die Banken mitspielen. Linz kann seine Kredite nur zurückzahlen, indem es neue Kredite aufnimmt. Die Folge: Der Schuldenberg wird immer größer und mit ihm auch die zu leistenden Zinszahlungen sowie das Zinsrisiko. Es muss jedem klar sein, dass eine solche Schuldenpolitik auf Dauer nicht funktionieren kann. Auch die Kreditwürdigkeit einer Stadt hat ihre Grenzen! Die Folgen sind nur schwer abzuschätzen, wenn diese Grenze einmal überschritten wird!

Was sind die unmittelbaren Folgen für die Menschen in Linz?

  • Sozial ungerechte Essensbeiträge in Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Verdoppelung der Parkgebühren
  • Hohe Strom- Gas- und Fernwärmekosten
  • Einführung von Turnhallengebühren
  • Linz wird immer schmutziger und ungepflegter - es wird bei der Reinigung gespart
  • Die öffentlichen Gebäude verkommen - es fehlt das Geld für die laufende Instandsetzung von Schulen, Seniorenzentren, Volkshäusern…
  • Linz zahlt hohe Zinsen - zwischen 10 Mio. und 15. Mio. Euro pro Jahr. Mit dem Geld könnten z. B. drei Kindergärten gebaut werden!

Was sind die langfristigen Folgen für die Menschen in Linz?

  • Verödung von Stadtteilen
  • Kinder- und Seniorenbetreuungseinrichtungen können nicht mehr gebaut und nicht mehr instand gesetzt werden
  • Straßen können nicht mehr saniert werden
  • Wichtige Projekte wie die zweite Schienenachse können nicht realisiert werden
  • Die sozialen Angebote der Stadt müssen reduziert werden

Ist die Situation für Linz hoffnungslos?

Nein! Mit dem Drei-Säulen-Modell der Freiheitlichen können die Finanzen der Stadt saniert werden. Linz wird wieder handlungsfähig! Freiheitliche Sparvorschläge in Millionenhöhe liegen bereits zu Genüge am Tisch! Am Beispiel Magistratsreform zeigt sich aber, dass man sparen kann, sofern man möchte. Darüber hinaus müssen in allen zukünftigen Entscheidungen folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Sparsamkeit: Das Sparpotential der Stadt ausnutzen. Ausgabenseitig sparen, keine Gebühren erhöhen
  • Gerechtigkeit: Schluss mit dem Gießkannenprinzip, Schluss mit fragwürdigen Geldgeschenken
  • Transparenz: Keine geheimen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen

Schuldenstand: Konzernbilanz der Stadt Linz 2013

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UNVORSTELLBARE 2,68 MRD. € SCHULDEN HAT DIE STADT LINZ

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WEGEN DER 2,68 MRD. € SCHULDEN HAT JEDER LINZER MINDESTENS 13.121 € SCHULDEN - VOM BABY BIS ZUM GREIS

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MIT 2,68 MRD. € KANN EINE FIRMA MIT CA. 2.600 MITARBEITERN (Z. B. LINZ AG) ZWEI JAHRE LANG ALLE GEHÄLTER BEZAHLEN

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MIT 2,68 MRD. € KÖNNTEN 102.881 VW GOLF BLUEMOTION BEZAHLT WERDEN

Berechnungsmethode: Der Schuldenanstieg zwischen den Konzernbilanzen 2013 und 2014 dient als Berechnungsgrundlage. Die Schuldenuhr berechnet - vom Ausgangswert ausgehend - den Schuldenanstieg pro Sekunde!

Quelle: Stadt Linz